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Motoröl

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  • FEBI Motoröl 10W-40 1l

    FEBI BILSTEIN 32931

    Gewicht 0,95 kg
    Inhalt 1 l
    Viskositätsklasse SAE 10W-40
    Service Information beachten
    FEBI Motoröl 10W-40 1l Hersteller FEBI BILSTEIN
    € 3,97 inkl. MwSt., zzgl. Versand UVP*: € 13,21 - 70% Dieser Artikel beinhaltet 1.000 ml
    Lieferzeit: 1-3 Werktage
  • Premium

    MOBIL M-SUP1000 X1 15W-40 1l

    MOBIL 150559

    Inhalt 1 l
    Viskositätsklasse SAE 15W-40
    MOBIL M-SUP1000 X1 15W-40  1l Hersteller MOBIL
    € 4,05 inkl. MwSt., zzgl. Versand UVP*: € 13,92 - 71% Dieser Artikel beinhaltet 1.000 ml
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  • Premium

    MOBIL SUPER 2000 X1 DIESEL 10W-40 1l

    MOBIL 150640

    Inhalt 1 l
    Viskositätsklasse SAE 10W-40
    MOBIL SUPER 2000 X1 DIESEL 10W-40  1l Hersteller MOBIL
    € 4,38 inkl. MwSt., zzgl. Versand UVP*: € 14,88 - 71% Dieser Artikel beinhaltet 1.000 ml
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  • Premium

    MOBIL M-SUP2000 X1 10W-40 1l

    MOBIL 150562

    Inhalt 1 l
    Viskositätsklasse SAE 10W-40
    MOBIL M-SUP2000 X1 10W-40  1l Hersteller MOBIL
    € 4,38 inkl. MwSt., zzgl. Versand UVP*: € 14,88 - 71% Dieser Artikel beinhaltet 1.000 ml
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  • Premium

    LM Getriebeöl (GL4) SAE 80 W 500ml

    LIQUI MOLY 1401

    Gebindeart Dose
    Inhalt 0.5 l
    Viskositätsklasse SAE 80W
    Spezifikation API GL 4
    Herstellerfreigabe MAN 341 Typ E1
    MAN 341 Typ Z2
    MB-Freigabe 235.1
    MIL-L 2105
    ZF TE-ML 17A
    LM Getriebeöl (GL4) SAE 80 W  500ml Hersteller LIQUI MOLY
    € 4,53 inkl. MwSt., zzgl. Versand UVP*: € 5,75 - 21% (€ 9,06 / l) Dieser Artikel beinhaltet 500 ml
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  • Premium

    LM Nova Super 15 W-40 1l

    LIQUI MOLY 1428

    Gebindeart Kanister
    Inhalt 1 l
    Viskositätsklasse SAE 15W-40
    Spezifikation ACEA A2
    ACEA B3
    ACEA E2
    API CF-4
    API SJ
    API CF
    Herstellerfreigabe MAN 271
    MIL-L 46152 D
    MIL-L 2104 E
    Volvo VDS
    Allison C4
    Caterpillar TO-2
    Öl-Herstellerempfehlung MB 228.1
    MTU Typ 1
    LM Nova Super 15 W-40  1l Hersteller LIQUI MOLY
    € 4,94 inkl. MwSt., zzgl. Versand UVP*: € 7,10 - 30% Dieser Artikel beinhaltet 1.000 ml
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  • FEBI Motoröl 5W-40 1l

    FEBI BILSTEIN 32936

    Gewicht 0,952 kg
    benötigte Stückzahl 1
    Inhalt 1 l
    Viskositätsklasse SAE 5W-40
    Service Information beachten
    FEBI Motoröl 5W-40 1l Hersteller FEBI BILSTEIN
    € 5,27 inkl. MwSt., zzgl. Versand UVP*: € 15,71 - 66% Dieser Artikel beinhaltet 1.000 ml
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  • Premium

    MOBIL M-SUP3000 X1F-FE 5W-30 1l

    MOBIL 151521

    Inhalt 1 l
    Viskositätsklasse SAE 5W-30
    MOBIL M-SUP3000 X1F-FE 5W-30  1l Hersteller MOBIL
    € 5,41 inkl. MwSt., zzgl. Versand UVP*: € 16,54 - 67% Dieser Artikel beinhaltet 1.000 ml
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    LM Nova Super 10 W-40 1l

    LIQUI MOLY 7350

    Inhalt 1 l
    Gebindeart Kanister
    Viskositätsklasse SAE 10W-40
    Spezifikation ACEA A3
    ACEA B3
    ACEA E3
    API CG-4
    API SL
    Öl-Herstellerempfehlung MAN 271
    MB 228.1
    MB 229.1
    Volvo VDS
    LM Nova Super 10 W-40  1l Hersteller LIQUI MOLY
    € 5,52 inkl. MwSt., zzgl. Versand UVP*: € 7,90 - 30% Dieser Artikel beinhaltet 1.000 ml
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  • Premium

    MOBIL M-SUP3000 X1 5W-40 1l

    MOBIL 150564

    Inhalt 1 l
    Viskositätsklasse SAE 5W-40
    MOBIL M-SUP3000 X1 5W-40  1l Hersteller MOBIL
    € 5,71 inkl. MwSt., zzgl. Versand UVP*: € 18,33 - 69% Dieser Artikel beinhaltet 1.000 ml
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Kaufberatung Motoröl

Was ist die Aufgabe von Motoröl?

Motoröl Aufgabe

Motoröl hat die Hauptaufgabe die beweglichen Teile im Motor zu schmieren und zu kühlen, da durch die mechanische Reibung hohe Temperaturen entstehen. Dabei wird das Motoröl in allen Temperaturbereichen des Aggregats hohen Belastungen ausgesetzt, dennoch muss es in jedem Belastungsbereich eine optimale Schmierung und Kühlung gewährleisten können. Im kalten Zustand des Motors muss das Motoröl besonders dünnflüssig sein, um unter anderem ein leichtes Starten des Motors durch den Anlasser zu ermöglichen, aber auch bei hohen Temperaturen und voller Leistung des Aggregates darf der durch das Motoröl entstehende Schmierfilm zwischen den reibenden und beweglichen Teilen nicht abreißen. Neben der Schmierung und der Kühlung übernimmt das Motoröl noch weitere Aufgaben, es dient zur Kraftübertragung z.B. in hydraulischen Ventilstößeln, zum Korrosionsschutz- sowie zur Reinigung des Motors, indem das Motoröl Verbrennungsrückstände und durch normalen Verschleiß entstehenden metallischen Abrieb aufnimmt und in der Schwebe hält.

Welches Motoröl passt in mein Fahrzeug?

Welches Motoröl in Ihr Fahrzeug passt hängt ganz vom Motor ab. Sie können der Bedienungsanleitung oder dem Wartungsheft entnehmen welches Motorenöl Ihr PKW benötigt. Der Fahrzeughersteller vermerkt in diesen beiden Dokumenten Spezifikationen, welche das Motoröl für einen einwandfreien Fahrbetrieb aufweisen sollte. Sie sollten unbedingt auf diese Spezifikationen achten, da es sonst zu Motorschäden kommen kann. Sollten Sie ein falsches Öl verwendet haben erlischt jegliche Garantie und Gewährleistung, auf dem teuren Motorschaden bleiben Sie selber sitzen.

Sie sollten daher beim Ölkauf unbedingt auf die SAE-Viskositätenklasse, sowie auf die ACEA- und API-Klassen achten welche in Ihren Fahrzeugpapieren vermerkt sind. Sollten Sie weder Ihr Wartungsheft noch die Bedienungsanleitung des Wagens finden empfiehlt es sich beim Fahrzeughersteller anzurufen, um die Spezifikationen für Ihr Modell zu erfragen.

Was bedeuten die Codes auf den Motorölen?

Eine Angabe wie z:B. 5W-40 bezeichnet die SAE-Klasse eines Öles. (SAE = Society of Automotive Engineers). Der Wert beschreibt die Viskosität eines Motoröls, welche die Fließgeschwindigkeit eines Öles ausdrückt.

Die Zahl vor dem W ("W" steht hierbei für Winter) bezeichnet die Fließgeschwindigkeit des Motorenöles bei kalten Temperaturen. Je geringer dieser Wert ausfällt, desto besser die Fließgeschwindigkeit des Motoröls bei Kälte. Der Wert ohne W beschreibt die Fließgeschwindigkeit des Leichtlaufmittels bei einer Temperatur von 100 Grad.

Die wichtigsten SAE-Klassen im Überblick:

15W-40 15W-40 ist die heute übliche Standartqualität, welche auch in der Regel für eine Vielzahl älterer Motoren geeignet ist. Motoröle dieser Viskositätsklasse sind für im Winter bei Temperaturen von bis zu minus 20 Grad einsetzbar.

10W-40 10W-40 bietet einen kostengünstigen Einstieg in die Klasse der Leichtlauföle. 10W-40 Motorenöle sind ohne Probleme bei Temperaturen von bis zu minus 25 Grad einsetzbar.

5W-40 5W-40 Öle zählen zu den Spitzenölen und helfen nachgewiesen beim Spritsparen. Im Winter sind die Öle bei bis zu minus 30 Grad einsetzbar und zeichnen sich durch Ihre verbesserten Kaltstarteigenschaften aus.

0W-40 0W-40 Motorenöle weisen die niedrigstmögliche Viskosität bei kalten Temperaturen auf. Bis zu minus 35 Grad sind diese Motorenöle bedenkenlos einzusetzen. Zudem haben sie eine optimale Schmierfähigkeit im oberen Temperaturbereich.

5W-30 5W-30 Öle finden sich meist in Motoren mit langen Ölwechselintervallen. Da das Öl im Winter nicht zu dickflüssig und im Sommer nicht zu dünnflüssig wird zählt diese Viskositätenklasse zu einer der beliebtesten.

Haben manche Fahrzeughersteller Sondernormen?

Zahlreiche Fahrzeughersteller auf dem deutschen und europäischen Automarkt haben eigene Spezifikationen und Sondernormen für Ihre Fahrzeugmodelle veröffentlicht. Dazu gehören zum Beispiel BMW, FORD, Mercedes-Benz, Porsche und Renault auch Audi, Volkswagen, Seat und Skoda. Neue und moderne Motoren benötigen Motoröle, deren Eigenschaften an besondere Anforderungen gebunden sind. Moderne Dieselmotoren mit Partikelfilter benötigen beispielsweise spezielle Motorenöle, welche in der Lage sind rückstandsfrei zu verbrennen, um den Rußpartikelfilter im laufenden Betrieb nicht zuzusetzen. Diese modernen und technisch ausgereiften Motoren dürfen nicht mit einfachem Motoröl befüllt und betrieben werden, da dies unter Umständen zu Problemen und Schäden führen kann. Umgekehrt dürfen die Hochleistungsöle mit ihren speziellen Klassifikationen nicht in älteren Motoren zum Einsatz kommen, da deren Eigenschaften der Schmierung reibender und beweglicher Teile nicht ausreichend sind.

Welche Fahrzeuge benötigen spezielle Motorenöle?

Besonders Fahrzeuge mit Dieselmotor und einem Partikelfilter benötigen ein spezielles Motoröl, da der Rußfilter keine Verbrennungsrückstände des Motors eliminieren kann, welche mit der Zeit in den Partikelfilter gelangen und diesen zusetzen. Die hier eingesetzten Motorenöle müssen eine besondere Anforderung erfüllen, indem sie möglichst aschefrei verbrennen. Diese Öle zeichnen sich durch spezielle Additive aus, welche deutlich weniger Phosphor und Schwefel enthalten als normale Motorenöle ohne die zusätzliche Spezifikation. Sogenannte Low-Ash- und Low-SAPS-Motorenöle sind in eigenen ACEA-Klassifikationen festgeschrieben, einige Fahrzeughersteller unterteilen die Schmierstoffe jedoch noch einmal in eigene Spezifikationen und haben diese erweitert, wie z.B. Volkswagen (VW 507.00), Mercedes Benz (MB 229.31/MB 229.51) und BMW (BMW-Longlife-04).

Was sind Longlife-Öle?

Sogenannte Longlife-Motoröle zählen üblicherweise ebenfalls zu den Leichtlauf-Ölen. Die Öle weisen in den meisten Fällen eine Viskosität von 0W-30 oder 0W-40 auf. Diese Öle sind bei Fahrzeugen mit einem Longlife-Service vorgeschrieben. Das Steuergerät solcher PKWs berechnet mithilfe verschiedener Sensoren die Motorenbelastung und so die Serviceintervalle. Bei modernen deutschen Automodellen liegen die Wartungsintervalle für Benziner bei etwa 30.000km und bei Dieselfahrzeugen bei ca. 50.000km. Bemerkt das Steuergerät eine erhöhte Beanspruchung durch z.B. häufigen Stadtverkehr werden diese Werte automatisch nach unten korrigiert.

Bei Longlife-Ölen ist auf die, durch den Fahrzeughersteller vorgegebene Longlife-Ölqualität zu achten. Auch beim bloßen Auffüllen des Motorenöls sollte diese unbedingt eingehalten werden. Ansonsten kommt es zu einem erhöhten Verschleiß, welcher im schlimmsten Fall zu einem Motorschaden führen kann. Wird kein Longlife-Öl verwendet muss das Steuergerät unbedingt auf feste Inspektionsintervalle umprogrammiert werden.

Was sind Einbereichs- und Mehrbereichsöle?

Normales Motoröl unterliegt bestimmten Eigenschaften, welche auf chemische und physikalische Größen zurückzuführen sind. So ist der Zustand des Motoröls hauptsächlich von der Temperatur abhängig, umso höher die Temperaturen sind, umso dünnflüssiger wird das Motoröl, bei kalten Temperaturen wird es dicker und zähflüssiger. In der Vergangenheit führte dieser Umstand und die Verwendung der damaligen Mineralöle dazu, dass dieses sowohl im Frühjahr als auch im Winter eines Jahres gewechselt werden mussten, um das Motoröl auf die entsprechenden Witterungen und Temperaturbereiche einzustellen. Die heutigen und modernen synthetischen Motorenöle enthalten zahlreiche Additive (Zusatzstoffe) und werden zudem aus künstlich verbesserten Grundölen gewonnen, welche deutlich unabhängiger von der Außentemperatur sind und Ihre Eigenschaften im Winter wie auch im Sommer behalten. Im Grunde genommen ist der Unterschied hier schon einfach erklärt, Einbereichsöle werden nur in einem Bereich- (Sommer oder Winter) und Mehrbereichsöle in mehreren Bereichen (Sommer und Winter) verwendet.

Was ist der Unterschied zwischen Mineralöl und Synthetiköl?

Das Mineralöl ist das am weitesten verbreitete und eingesetzte Grund-Öl und gehört in die Gruppe der Einbereichsöle. Durch unterschiedliche Mischungen und die Zugabe von Additiven entsteht ein leistungsstarkes Motorenöl. Umso höher der Anteil an zusätzlichen Additiven im Motoröl ist, desto höher ist auch die Qualität des Schmierstoffes. Mineralöle können in der Industrie besonders kostengünstig aus Erdöl hergestellt werden. Auch Synthetiköle werden aus Erdöl hergestellt, allerdings ist das Herstellungsverfahren wesentlich aufwendiger und teurer. Mineralöle bestehen aus den unterschiedlichsten Kohlenwasserstoffmolekülen, synthetische Öle dagegen sind aus einheitlichen Molekülen aufgebaut, was den großen Vorteil hat, dass diese bereits in ihrer Grundform schon die Mehrbereichscharakteristik mitbringen. Durch den einheitlichen Aufbau reagiert das vollsynthetische Motoröl zudem wesentlich besser auf die Zugabe von Additiven, wodurch eine hohe Leistungsfähigkeit erzielt wird. Vollsynthetisches Motoröl erleichtert das Kaltstartverhalten des Motors, ist dadurch schneller an den zu schmierenden Teilen und Baugruppen, wodurch der Verschleiß minimiert wird und auch bei hohen Temperaturen und Belastungen besonders leistungsfähig ist.

Was ist der Unterschied zwischen legiertem und unlegiertem Motoröl?

Unlegiertes Motorenöl findet seinen Ursprung in den frühen Tagen der Motorisierung. Zudem besaßen die damaligen Motoren noch keine wirksame Ölfilterung. Schon nach relativ kurzer Zeit waren die Öle mit ölunlöslichen Fremdstoffen verunreinigt. Die Fremdstoffe kamen vor allem vom Materialabrieb der Motoren, Straßenstaub und Verbrennungsrückständen. Die Fremdstoffe in unlegiertem Motoröl setzten sich auf dem Boden der Ölwanne ab. So war ein Ölwechsel alle 1000 bis 5000 Kilometer bereits nötig. Hinzu kam, dass bei jedem oder spätestens bei jedem zweiten Motorölwechsel die komplette Ölwanne demontiert und gründlich gereinigt werden musste.

Noch heute benötigen Oldtimer unlegiertes Motorenöl. Die DD-Additive in legiertem Motoröl würden verhindern, dass sich der Ölschlamm bildet. Legiertes Motorenöl würde die Fremdstoffe binden und diese würden ungebremst durch das Motoreninnere gepumpt werden, was einen extrem hohen Verschleiß zur Folge hätte. Hinzu kommt, dass moderne Motorenöle eine stark reinigende Wirkung aufweisen. Motoreningenieure der damaligen Zeit berechneten die Bildung von Ölkohle-Ablagerungen bei der Konstruktion eines Triebwerks mit ein. Bleibt dieser Effekt aus kann dies in kürzester Zeit zu Motorschäden führen. Der komplette Motor des Oldtimers müsste zerlegt und neu abgedichtet werden.

Beinahe jedes moderne Motoröl ist additiviert / also legiert. Die ersten Versuche die Qualität handelsüblicher Öle zu verlängern gab es bereits vor dem ersten Weltkrieg. Die meisten der "Wundermittel" erzielten aber nicht die gewünschte Wirkung, einige Additive konnten jedoch überzeugen. Das amerikanische Militär entwickelte während des zweiten Weltkrieges die erste Ölspezifikation mit dem Namen HD-Motoröl. Das HD stand in diesem Fall für Heavy Duty. Die genormte Menge an Additiven fand auch sehr bald Einzug in zivilen Motoröl-Prüfvorschriften.

In modernen Ölen finden sich eine Vielzahl von Additiven, welche die Lebensdauer der Motoren stark verlängern sollen. Hier finden sich:

  1. Alterungsschutzmittel
  2. Detergentien
  3. Korrosionsinhibitoren
  4. Reibungsminderer
  5. Schaumdämpfer
  6. Verschleißminderer
  7. Viskositätenverbesserer

Mit der Entwicklung an den Motorenölen wurde gleichzeitig auch an Ölfiltern geforscht. 1923 fand der Purolator den Weg auf die Verbrauchermärkte. Dieser ließ allerdings 90% des Öles ungefiltert vorbeiströmen. Erst 1943 wurden die ersten wirksamen Hauptstrom-Ölfilter entwickelt und ab 1954 fanden die heute üblichen Aufdrehfilter ihren Weg in den modernen Automobilbau.

Moderne, legierte Öle machen es heutzutage in Verbindung mit hochwertigen Ölfiltern möglich, dass Ölwechselintervalle von 50.000km leicht erreicht werden können.

Sind Zusätze zum Motoröl sinnvoll?

Ölzusätze im Motoröl

Nein. Fast alle Fahrzeughersteller lehnen die Zugabe von Ölzusätzen ab. Das fein abgestimmte Motoröl reagiert auf universelle Ölzusätze zumeist sehr negativ, da die Ölzusätze nicht auf die Rezepturen des Motoröls abgestimmt sind. So können neben der deutlichen Verschlechterung der Schadstoffemissionen auch teure Motorschäden die Folge sein, welche weder durch die Fahrzeuggarantie, noch durch die Sachmängelhaftung abgesichert sind. Tritt ein Motorschaden nachweislich durch die Zugabe von Ölzusätzen auf, übernehmen die Fahrzeughersteller keine Haftung und Sie als Kunde müssen die entstandenen Kosten für die Motorinstandsetzung oder das Austauschaggregat tragen.

Kann ich Motoröle untereinander mischen?

Motorenöle, welche für das gleiche Motorkonzept entwickelt wurden lassen sich bedenkenlos untereinander mischen. Hierbei lassen sich sogar synthetische und mineralische Motorenöle miteinander in den Ölkreislauf des KFZs kippen. Öle, welche für unterschiedliche Motorenkonzepte entwickelt wurden sollten aber auf keinen Fall im Ölkreislauf miteinander in Verbindung gebracht werden. So sollte kein für ein Dieselmotor entwickeltes Öl mit einem für ein Ottomotor spezialisiertem Leichtlaufmittel in Verbindung gebracht werden. Dies ist den unterschiedlichen Anforderungsprofilen der Motoröle geschuldet. Außerdem sind Öle für Zwei-Takt-Motoren (Rasenmäher oder Roller) niemals bei Vier-Takt-Benzin- oder Dieselmotoren einzusetzen.

Außerdem sollten Sie immer die von KFZ-Hersteller vorgeschriebenen Leistungsmerkmale beachten. Füllen Sie Ihr Fahrzeug mit minderwertigerem Öl auf, als der Hersteller empfiehlt, kann dies einen negativen Effekt auf die Laufleistung ihres Motors haben. Hochwertigere Öle können Sie dagegen jederzeit bedenkenlos verwenden.

Lässt sich mit dem richtigen Motoröl Kraftstoff sparen?

Eine Studie des ADAC aus dem Jahr 2014 liefert eine klare Antwort auf diese Frage: Ja! Hochwertige Öle (z.B. 0W-30 oder 5W-40)reduzieren die Reibungswiederstände im Motor, was wiederum Energie einspart. So lässt sich der Verbrauch senken.

Die Studie machte deutlich, dass diese positive Wirkung auf den Kraftstoffverbrauch durch hochwertige Öle vor allem im Kurzstreckenverkehr messbar ist. Hier konnten Kraftstoffersparnisse von 4% bis 6% gemessen werden. Auf Autobahnen liegt die Kraftstoffersparnis durch hochwertige Motoröle bei etwa 2%. Eine Mischkalkulation ergibt insgesamt eine Ersparnis von 2% bis 4%.

Eine einfache Rechnung zeigt auf, welcher Betrag sich durch die Nutzung hochwertiger Öle einsparen lässt. Gehen wir von einer Ölfüllmenge von 4 Litern aus, einer jährlichen Laufleistung von 15.000km und einem Kraftstoffverbrauch von 10l/100km. Günstige Standartöle liegen bei einem Literpreis von etwa 7,50€ während hochwertige Öle etwa doppelt so teuer sind (15€ je Liter).

Jährlich verbraucht das Auto in unserem Rechenbeispiel 1.500 Liter Sprit, bei welchen wir von Kraftstoffkosten in Höhe von 1,40€ ausgehen. Die jährlichen Ausgaben für Benzin liegen somit bei 2.100€. Durch die Verwendung eines hochwertigen Öles lassen sich etwa 4% dieses Betrages einsparen, also 84€. Dieser Ersparnis stehen gerade einmal 30€ an Mehrkosten für das hochwertige Motorenöl gegenüber.

Erhöhen sich die Wechselintervalle, wenn ich teures Motoröl verwende?

Obwohl hochwertige, synthetische Spitzenöle um einiges höhere Leistungsreserven aufweisen als Standardöle empfiehlt es sich nicht die Wechselintervalle großartig auszudehnen. Hierzu fehlen einfach die konstruktiven Voraussetzungen. Verwenden Sie zwar eine Spitzenöl in Ihrem PKW so kann dies sicherlich auch noch über den vorgeschriebenen Wechselintervall hinaus zu gebrauchen sein. Andere Teile wie z.B. der Ölfilter sind für solch eine hohe Laufleistung jedoch vielleicht nicht ausgelegt. Auch andere Motorbauteile können durch ein zu langes herauszögern der Wechselintervalle stark in Mitleidenschaft gezogen werden. Die vom Fahrzeughersteller vorgeschriebenen Wechselintervalle sollten aus diesem Grund eingehalten werden. Sparpotential weisen Spitzenöle bereits durch den verminderten Kraftstoffverbrauch sowie reduzierten Motorenverschleiß auf.

Hat Motoröl ein Verfallsdatum?

Auch Motoröl hat ein Ablaufdatum, dieses ist zwar nicht fest geregelt, aber auch Motoröl sollte ab einem bestimmten Alter nicht mehr zum Einsatz kommen. Fachgerecht und im Originalbehälter lässt sich Motoröl lange Zeit lagern, sollte dabei aber eine Zeit von drei- bis maximal fünf Jahren nicht überschreiten. Denn: Mit der Zeit können sich die Bestandteile zusätzlicher Additive im Motoröl auflösen und fallen aus. Moderne Motoren benötigen zudem sehr leistungsfähige Schmierstoffe, werden diese aber zu lange gelagert, kann das Motoröl diesen Anspruch unter Umständen nicht mehr erfüllen. Angebrochene oder geöffnete Ölflaschen sollten innerhalb eines halben Jahres aufgebraucht werden.

Wie oft soll ich den Ölstand kontrollieren?

Motorölstand kontrollieren

Der Motorölstand sollte in regelmäßigen Abständen und auch vor dem Antritt langer Fahrten überprüft werden, da ein zu geringer Ölstand teure Motorschäden zur Folge haben kann. Die Kontrolle des richtigen Ölstands ist bei den meisten Fahrzeugen auch in Eigenregie kein Problem und mit nur wenigen Handgriffen erledigt. Auf dem sogenannten Ölmessstab finden sich zwei Markierungen, eine obere und eine untere, der Bereich zwischen den beiden Markierungen stellt zumeist 1 Liter dar. Der Motorölstand sollte dabei die obere Markierung nicht über- und die untere Markierung nicht unterschreiten. Fehlt etwas Motoröl kann dieses über den Öleinfüllstutzen bis zur obersten Markierung aufgefüllt werden, dabei ist auf die Herstellervorgaben und das richtige Motoröl zu achten. Um eine optimale Schmierung und Lebensdauer des Motors zu gewährleisten sollte der Ölstand des Motors in regelmäßigen Abständen, z.B. bei jedem 2. Tankstopp, alle 1.000 Kilometer oder vor dem Antritt einer langen Fahrt überprüft werden.

Wann sollte Motoröl gewechselt werden?

Motoröl wechseln

Auch wenn in den letzten Jahren bedeutende Entwicklungssprünge bei Motorölen stattgefunden haben und die Öle im langlebiger werden unterliegen sie immer noch gewissen Abnutzungen, die sich nicht vermeiden lassen. Aus diesem Grund müssen die Öle von Zeit zu Zeit gewechselt werden.

Gründe für diese Wechselintervalle sind die natürliche Öl-Alterung, der Abbau der Additive und Viskositätenverbesserer im Öl sowie die Verschmutzung des Öls. Motoröl wird durch Verbrennungsrückstände, Staub aus der Atmosphäre und mechanischem Abrieb mit unterschiedlichen Fremdkörpern verunreinigt.

Außerdem kann es bei einem Ottomotor zu einer Verdünnung des Motoröls durch unverbrannte Benzinrückstände kommen. Dies ist vor allem bei Fahrzeugen mit häufigen Kaltstarts zu beobachten. Durch die Benzinrückstände im Öl wird die Viskosität des Motoröls gesenkt und die Schmierfähigkeit herabgesetzt. Bei Dieselmotoren kann es häufig zu einer Verdickung des Öls kommen, was vor allem an kalten Tagen für Startschwierigkeiten sorgt. Teilweise kann ein zusätzlicher Ölwechsel im Winter daher nötig werden.

Die von den Herstellern vorgeschriebenen Ölwechselintervalle sollten unbedingt eingehalten werden, um den Verschleiß am Motor zu minimieren und optimale Laufleistungen zu erzielen. Die Wechselintervalle werden von den Herstellern je nach Konstruktion des Motors und Qualität des vorgeschriebenen Öls festgelegt.

Wo kann ich Motoröl wechseln?

Einen Ölwechsel können Sie entweder in einer Werkstatt vornehmen lassen oder ihn Zuhause durchführen. Preislich lohnt es sich das Motoröl zu einer Werkstatt selbst mitzubringen und sich von der Werkstatt nur die Arbeitsstunden abrechnen zu lassen.

Sollten Sie den Ölwechsel selbst durchführen bieten sich in den meisten Fällen Mietwerkstätten an, die professionell ausgestattet sind und auch fachliche Hilfe bei Problemen bieten. Zudem helfen ihnen die Mitarbeiter bei der Entsorgung des Altöls.

Führen Sie den Ölwechsel selbst durch müssen Sie die Ölablassschraube lösen, welche sich am tiefsten Punkt der Ölwanne befindet. Achten Sie unbedingt darauf die das Motoröl in einen dichten Behälter abzulassen. Schon kleine Mengen Motoröl können Schäden an der Umwelt verursachen.

Beim Wechseln des Öls sollten Sie zudem den Ölfilter gleich mitaustauschen. Hochwertige und günstige Ölfilter finden Sie in unserem Online-Shop.

Mit welchen Kosten muss ich bei einem Ölwechsel rechnen?

Die Kosten für einen Ölwechsel fallen von Werkstatt zu Werkstatt je nach Preisgestaltung des Betriebs und Stundenlohn ganz unterschiedlich hoch aus. Einige Fachbetriebe bieten zudem oft "Ölwechsel-Aktionen" an, welche an einen festen Preis zuzüglich Ölfilter und Motoröl gebunden sind, aber auch Komplettangebote sind keine Seltenheit. Neben dem Ölwechsel selbst fallen bei modernen Fahrzeugen auch Zusatzarbeiten wie das Zurückstellen der Service-Intervall-Anzeige an, was oft nur über ein Diagnosegerät oder einen speziellen Rücksteller möglich ist. Bei Fahrzeugen mit moderner Bordtechnologie kann die Service-Intervall-Anzeige auch manuell, z.B. über den Bordcomputer des Fahrzeugs zurückgestellt werden. Bei älteren Fahrzeuggenerationen, welche nicht über eine solche elektronische "Erinnerung" verfügen, wird nach dem Ölwechsel ein handschriftlich ausgefüllter Öl-Zettel mit dem Datum des Ölwechsels und dem nächsten Termin im Motorraum angebracht. In beiden Fällen erfolgt ein Eintrag in das Serviceheft des Autos. Pauschal können hier leider keine Preise genannt werden, für einen Volkswagen Golf der 5. Generation mit 1.6 Liter-Maschine fallen für einen neuen Ölfilter und 5 Liter hochwertiges 5W30 Motorenöl im Onlineshop von Autoteile-Teufel rund 40 Euro an.

Ist ein Ölwechsel ohne einen Ölfilterwechsel empfehlenswert?

Nein, der Ölfilter filtert verschleißbedingten Abrieb und selbst kleinste Schmutzpartikel aus dem Öl- sowie dem Ölkreislauf und erfüllt somit eine wichtige Aufgabe, welche einen entscheidenden Einfluss auf die optimale Schmierung, Funktion und Lebensdauer des Motors hat. Der Ölfilter muss beim Ölwechsel gegen ein neues Ersatzteil ausgetauscht werden und ist bereits für wenige Euro von einem namhaften Hersteller im Onlineshop von Autoteile-Teufel erhältlich.

Was mache ich mit altem Motoröl?

Altes Motoröl gehört nicht in den Hausmüll, auch nicht luftdicht verpackt in einer Flasche, bereits ein Tropfen austretendes Motoröl kann eine erhebliche Menge Grundwasser verseuchen und die Umwelt schädigen. Motoröl muss zwingend fachgerecht entsorgt werden, das kann durch eine Autowerkstatt oder einen Entsorgungsbetrieb geschehen, auch Recyclinghöfe, Tankstellen und einige Betriebe im Fachhandel, nehmen altes Motoröl entgegen, lagern und entsorgen es nach der Abgabe fachgerecht. Wer Motoröl in der Umwelt entsorgt, muss mit strafrechtlicher Verfolgung und empfindlichen Geldstrafen rechnen, entsorgen Sie das Motoröl und auch den gebrauchten Ölfilter immer an einer dafür vorgeschrieben Annahmestelle oder im Fachbetrieb für die Entsorgung giftiger Schmierstoffe.